Kloster Arnsburg
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Ausstellungen 2017

Die Ausstellungen im Dormitorium sind in der Regel montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und samstags, sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Wölfersheimer Künstlerpalette

Vernissage: 8. April 16 Uhr, Dauer: 8. bis 23. April 2017

Ausstellung Wölfersheimer Künstlerpalette
Mitglieder Wölfersheimer Künstlerpalette
Ausstellung Wölfersheimer Künstlerpalette

Die diesjährige Ausstellung der Wölfersheimer Künstlerpalette steht unter dem Motto »Gestern – Heute – Morgen«, denn für die beiden Wölfersheimer Ortsteile Melbach und Berstadt steht 2017 die 1.200 Jahrfeier an. Die Ausstellung wird Arbeiten von etwa 20 Malern, Fotografen und Skulpturenkünstlern präsentieren. Seit 1994 ist der Verein aktiv, er versteht sich als Forum für kunstinteressierte und kreative Menschen der Region. Die Wölfersheimer Künstlerpalette ist ein regelmäßiger Gast im Dormitorium des Klosters Arnsburg.
Zur Vernissage am 8. April 2017 um 16 Uhr lädt die Wölfersheimer Künslerpalette ganz herzliche ein.

Wölfersheimer Künstlerpalette

Raphael Rack, Bernd Raab und Gerd Steinle

29. April bis 28. Mai 2017

Raphael Rack, Reduktion 4, Edition of 5
Bernd Raab, Bach

Raphael Rack, Übermalte Fotographie
Raphael Rack, Übermalte Fotographie
Gerd Steinle, Skulptur, Foto: Gerd Steinle

Drei eng befreundete Künstler präsentieren im April zum ersten Mal gemeinsam ihre Werke im Dormitorium: Raphael Rack, der unlängst auf der Art Karlsruhe erhebliche Aufmerksamkeit in der internationalen Kunstwelt erregte, stellt neue Werke aus, Bernd Raab zeigt Bilder in seinem expressiven Malstil und der renommierte Künstler Gerd Steinle aus Rodgau ist mit ausgewählten Werken und Skulpturen dabei. Mit seiner Installation »Stumme Schreie«, einer Aktion zum Thema Menschenrechte mit Amnesty International auf dem Goetheplatz in Frankfurt am Main, sorgte er 2016 für Aufsehen. Der Kunsthistoriker Dr. Friedhelm Häring wird die Ausstellung eröffnen.

Raphael Rack | Bernd Raab | Gerd Steinle

Ulla Westerweller: IN MIR UND UM MICH HERUM

3. bis 18. Juni 2017

Ulla Westerweller, Blauer Engel
Ulla Westerweller, Mecanismele
Ulla Westerweller, Copac
Ulla Westerweller, Tete 1

Der Titel verweist auf das für die Künstlerin immer wieder faszinierende Spannungsverhältnis zwischen der Inspiration von außen und den Ideen, Prozessen, Darstellungsweisen, die scheinbar aus dem Nichts, von innen, kommen.

Ulla Westerweller, Leda und der Schwan

In ihrer Ausstellung - der dritten in Kloster Arnsburg - werden zentrale Bereiche ihres vielseitigen Werkes vertreten sein: das seit ihrem 20. Lebensjahr intensiv bearbeitete Motiv »Frau und Vogel«, ferner auch Varianten wie Frau und Hase, Fisch oder Schmetterling, bei denen es um die Begegnung von Mensch und Natur geht. Fliegende Wesen unterschiedlichster Art haben es ihr angetan und so werden bei mythologischer Themen Sirenen zu betrachten sein, an anderer Stelle eine Reihe von Engeln. Weitere Schwerpunkte sind »Köpfe«, Landschaftsimpressionen und diverse Zeichnungen.
»Ich bin gespannt«, sagt Ulla Westerweller, »wie mich das Dormitorium diesmal herausfordern und inspirieren wird, denn letztendlich entsteht das endgültige Konzept meiner Ausstellung immer vor Ort, während des Aufbauens! Also, lassen wir uns überraschen!«

Dieter Herzinger und Herbert Raab: Malerei & Skulptur

24. Juni bis 9. Juli 2017

Herbert Raab
Herbert Raab, Skulptur
Sommerlandschaft
Südliche Landschaft
Dieter Herzinger

Nicht zum ersten Mal laden der Maler Dieter Herzinger und der Bildhauer Herbert Raab gemeinsam zu einer Ausstellung ins Dormitorium ein. Herbert Raab, Jahrgang 1939, lebt in Büdingen und arbeitet seit 1968 als freischaffender Bildhauer – »Bildhauer für Bildhauer und Steinmetz für Steinmetze«, wie er formuliert. Dieter Herzinger, Jahrgang 1938, arbeitete zunächst als Werbegrafiker, bevor er 1992 nach Schotten umzog. Seitdem widmet er sich ganz der Malerei. »Die Autonomie der Farben steht für mich im Vordergrund, das Objekt wird zum Farbträger«, beschreibt er seine Arbeit. Er strebe eine »Reduzierung und zunehmende Abstraktion des Bildgegenstandes« an.

Günther Hermann und Bodo W. Klös

15. Juli bis 13. August 2017

Bodo W. Klös
Josefines Schuh
Brandung III
Günther Hermann

Zum vierten Mal finden im Sommer Günther Hermann und Bodo W. Klös zu einer Ausstellung im Dormitorium zusammen. Beide Grafiker kennen und schätzen sich seit vielen Jahren. In dieser Ausstellung werden Günther Hermanns Malreisen ans Meer einen großen Raum einnehmen. Bodo W. Klös zeigt neben Radierungen und Illustrationen aus seinen Büchern großformatige figürliche Zeichnungen. Gemeinsam ist den beiden auch die enge Freundschaft zu dem Kunsthistoriker Dr. Friedhelm Häring, der voraussichtlich die Ausstellung eröffnen wird.

Bodo W. Klös | Günther Hermann | Blog edition noir

Malkreis Hildegard Hohmann: Schönheit der Natur einfangen

19. August bis 2. September 2017

Hildegard Hohmann, Lärchenwald
Hildegard Hohmann, Blumenstrauß in Pink

Es ist wie das Einbringen der Ernte, wenn das Mal­atelier Hildegard Hohmann Limes­hain-Rom­mel­hau­sen zur Herbst­aus­stellung ins Kloster Arnsburg einlädt. Etwa 20 Hobby-Malerinnen und die Dozentin selbst werden ihre Bilder präsentieren – eine Vielzahl von Arbeiten der vorausgegangenen Monate in Aquarell, Acryl, Öl und Pastellkreide, in gegenständlicher bis abstrakter Malweise. Blumen, Landschaften und Stillleben werden zu sehen sein. Sie spiegeln die Schönheit der Natur wider, und lassen den Betrachter an Vorstellungskraft und Sichtweise der Malenden teilhaben.

Atelier Hildegard Hohmann

Annette Obert-Sochor: Collagen und Objekte

9. bis 24. September 2017

Bild Annette Obert-Sochor
Bild Annette Obert-Sochor
Bild Annette Obert-Sochor
Bild Annette Obert-Sochor

Erstmals stellt die Lindheimer Künstlerin ihre im wörtlichen Sinne vielschichtigen Arbeiten im Kloster Arnsburg aus. In collage-artigem Verfahren lässt Annette Obert-Sochor aus Acrylfarbe, Kreide und Transparentpapier Bilder mit eigenwilligen Strukturen entstehen. Das Überlagern mehrerer Schichten lässt das Dahinterliegende erahnen und durchschimmernde Farbe vermittelt den Eindruck räumlicher Tiefe. Häufig sind tagebuchartige Notizen und Textfragmente, die den künstlerischen Prozess begleiten, eingearbeitet. Die Dokumentation von Abläufen, die Themen Zeit und Vergänglichkeit sind wesentliche Aspekte ihres künstlerischen Schaffens. Ganz deutlich wird dies an den ausgestellten Objekten: Ausgediente Alltagsgegenstände werden in Transparentpapier abgepackt und damit vor dem endgültigen Verschwinden bewahrt und in ein neues Licht gerückt.

Blog Transparente Kunst | Annette Obert-Sochor


 

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